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Liebe Leserin, lieber Leser,
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wir gehen auf Ostern zu, die Natur erinnert uns täglich an das Mysterium der Auferstehung zum neuen Leben.
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Auch in unserem Newsletter schauen wir dieses Mal vor allem nach vorn. Es stehen in den kommenden Wochen und Monaten interessante und empfehlenswerte Veranstaltungen an. Am 25. März ist der Welttag der GCL, wir weisen weiter unten auf zwei besondere Veranstaltungen zu diesem Anlass hin – es gibt aber auch andernorts Angebote zu diesem Tag, erkundigen Sie sich in Ihrer Region oder Diözese!
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Und zu einer außergewöhnlichen deutsch-afrikanischen Zusammenarbeit in der GCL haben wir ein Interview mit Inge Höpfl geführt.
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Wie gehabt finden Sie am Ende des Newsletters einige ausgewählte Veranstaltungshinweise. Mehr Angebote sind auf unserer Website unter gcl.de/veranstaltungen aufgelistet.
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Gerlinde Knoller und Martina Jung
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Innere Freiheit
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Nicht nach den Wolken greifen Ziele nicht zu hoch ansetzen Nicht alles erreichen wollen, was möglich ist Aber alles erwarten – von Gott Dinge stehen lassen, wie sie sind Im Kleinen das Große sehen Im Alltäglichen die Wunder entdecken Der Unruhe trotzen den Ängsten widerstehen sich befreien lassen – von Ihm. Text und Foto: Gerlinde Knoller
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Ignatianisches Forum am Welttag der GCL
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Herzliche Einladung zum Ignatianischen Forum am 25. März 2026 in St. Michael, München. Bischof Franz-Josef Overbeck (Essen), der 1. Kirchliche Assistent der GCL, wird mit einem Impulsreferat ins Thema „Synodalität und Gerechtigkeit. Lassen wir uns als Kirche darauf ein?“ einführen. Moderiert wird der Abend von Daniela Frank, Nationalreferentin der GCL.
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Wir beginnen um 18 Uhr in St. Michael mit einer Abendmesse, Zelebrant ist Bischof Overbeck. Um 19.30 Uhr findet das Forum im Michaelssaal statt.
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Internationales Online-Gebet zum Welttag der GCL
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Um den 25. März, dem Fest „Mariä Verkündigung“, feiert die GCL weltweit traditionell ihren „Welttag“. Dazu verbinden sich die Gemeinschaften „rund um den Globus“ miteinander im Gebet und geben damit auch ihrer Vielfalt Ausdruck. Anlässlich des „Welttags“ in diesem Jahr lädt die GCL am Samstag, 21. März, 15 Uhr, zu einer Online-Gebetszeit ein. Sie dauert in etwa 40 Minuten. Vorbereitet haben diese Gebetszeit GCLer:innen aus dem Nahen Osten. Das Gebet wird in den drei Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch gestaltet sein und auf dem CLC YouTube Channel zur Verfügung stehen: https://www.youtube.com/@cvxclc7673/videos
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Im Anschluss an das Online-Gebet lädt das Euro-Team der GCL zu einem gemeinsamen Austausch per Zoom ein. Wir würden uns freuen, wenn viele von euch nach dem gemeinsamen Gebet noch zusammenbleiben würden:
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🕒 Zoom: Samstag, 21. März 2026, 15:45–16:45 Uhr (nach dem YouTube-Gebet) 📩 Registrieren: registrations@clc-cvx.eu
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Einander begegnen und bestärken
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GCL-Vertiefungskurs in Simbabwe – Interview mit Inge Höpfl
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Beim Vertiefungskurs werden Inge Höpfl, Daniela Frank und P. Gunnar Bauer SJ gewiss auch so einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Foto: Inge Höpfl
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Inge Höpfl wird zusammen mit Daniela Frank und Gunnar Bauer SJ im April nach Harare (Simbabwe) reisen, um dort einen „GCL-Vertiefungskurs“ für Multiplikatoren aus den fünf Nationalgemeinschaften Botswana, Lesotho, Sambia, Simbabwe und Südafrika zu gestalten. Es ist ein Zeichen für die Verbundenheit der deutschen GCL mit der weltweiten Gemeinschaft. Wie kam es zu dieser Beziehung mit Simbabwe? Fragen an Inge Höpfl, die schon mehrmals zu Gast bei der GCL in Simbabwe war.
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Wie kam es zur Idee dieses GCL-Vertiefungskurses in Simbabwe?
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Inge Höpfl: Die Verbindung zu Simbabwe entstand 2008 beim Welttreffen in Fátima, an dem ich als eine der Delegierten teilnahm. Simbabwe war damals politisch in einer großen Krise. Das Symbol der simbabwischen Delegation – ein (auf dem Flug) zerbrochener Krug – hat uns angerührt. Im Gespräch mit ihnen haben wir gefragt: Was braucht ihr? Was kann euch wirklich helfen? Ihre Antwort war eine Einladung: Kommt und seht! Schon ein Jahr später bin ich dieser Einladung gefolgt und nach Simbabwe geflogen zu Exerzitien, an denen GCler:innen aus fünf afrikanischen Ländern teilnahmen. Neben der persönlichen Zeit gab es auch viel Gelegenheit zum Austausch. Seitdem war ich sechsmal dort, immer wieder auch zu Exerzitien. Ich wurde unwahrscheinlich herzlich aufgenommen. Irgendwann entstand die Idee, ob ich nicht mal kommen würde zu einem „Formation Course“.
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Wie nahm diese Idee Form an?
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Inge Höpfl: Zwischenzeitlich gab es Jahre, in denen wir kaum Kontakt hatten – bis zum Welttreffen im französischen Amiens im Sommer 2023. Da haben wir einander erzählt, es war viel Vertrautheit da. „Inge, Du musst wieder kommen!“, hieß es. Dem folgte eine offizielle Einladung vom GCL-Leitungsteam in Simbabwe mit der Anregung zu diesem Vertiefungskurs, zu dem auch GCLer:innen aus Nachbarländern eingeladen werden.
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Was sind die Themen dieses Vertiefungskurses?
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Inge Höpfl: Das sind die drei Säulen „Spiritualität“, „Gemeinschaft“ und „Sendung“ – aufbauend auf der Versammlung der afrikanischen GCL im Sommer 2025. Auch Prävention wird Thema sein. Wir freuen uns auf eine gegenseitige Bereicherung und Stärkung, voneinander zu hören: Wie lebt ihr GCL?
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Was denkst Du, können wir von der GCL in Simbabwe lernen?
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Inge Höpfl: Es ist vor allem die Atmosphäre, die ich dort erfahren habe – eine Atmosphäre der Lebendigkeit. Auch eine Haltung der Gelassenheit, etwa wenn etwas mal nicht so funktioniert wie geplant; da kann’s schon sein, dass der Strom plötzlich weg ist, dass das Licht ausgeht.
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Welche Bilder steigen in Dir auf, wenn Du an Simbabwe denkst?
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Inge Höpfl: Das Licht! Es gibt dort keine Dämmerung. Jeden Abend ein wunderschöner Sonnenuntergang …
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Wie gehst Du nun auf diese Reise zu?
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Inge Höpfl: Ich freue mich, obwohl ich weiß, dass es auch anstrengend werden wird. Inzwischen ist da auch Sorge, welche Auswirkungen der Krieg im Nahen Osten auf unsere Reise haben wird … werden wir wirklich fliegen können?
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Interview: Gerlinde Knoller
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Aufbäumen für die Schöpfung
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Baumpflanzaktion am 25. April in Schmitten/Taunus
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„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
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Dieser 500 Jahre alte Satz, der Martin Luther zugeschrieben wird, berührt noch heute. Die GCL-Arbeitsgruppe für Sozialökologische Transformation lädt am Samstag, 25. April, in Schmitten im Taunus zu einer Baumpflanz-Aktion ein, bei der die Vision eines Gemeinschaftswaldes verwirklicht werden soll. „Mit diesem nachhaltigen Zeichen von ‚active hope“ wollen wir uns aufbäumen gegen die Zerstörungszeichen unserer Zeit“, so Maria Anna Gutte, Mitglied des Arbeitskreises. Mit dem Propheten Jesaja ist auch ein spiritueller Anknüpfungspunkt für diese Baumpflanzaktion verbunden. So heißt es bei Jesaja: „Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und in Frieden heimgebracht werden. Berge und Hügel brechen vor euch in Jubel aus und alle Bäume auf dem Feld klatschen in die Hände. (Jes 55,12).“
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Treffpunkt ist an diesem Samstag um 14 Uhr; die Fläche für die Bepflanzung befindet sich in der Nähe der Siegfriedstraße (= Kreisstraße zwischen Sandplacken und Schmitten-Oberreifenberg). Bitte nutzen Sie die erste Parkfläche auf der linken Seite, kommend vom Sandplacken. Dort werden die Teilnehmer abgeholt, der Fußweg zur Fläche beträgt ca. 15 Minuten. Ein Pflanzbaum kostet 12 Euro.
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Kontakt und Infos: magu_gutte@yahoo.de
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Neid – Sünde oder Schöpfungsgabe?
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Wochenende der "Vernetzungsinitiative heilende und pflegende Berufe"
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In der GCL vernetzen sich seit vielen Jahren GCL-Mitglieder, die auf ähnlichen beruflichen Felder arbeiten. So gibt es auch eine „GCL-Vernetzungsinitiative heilende und pflegende Berufe“. Die jährlichen Treffen stehen jeweils unter einem Thema, das für diese Berufsgruppe besonders relevant ist.
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Das nächste Treffen der Vernetzungsinitiative vom 17. bis 19. April 2026 im Haus Klara, Zell am Main, hat zum Thema: „Neid – Sünde oder Schöpfungsgabe? Eine neue Sicht auf unsere ‚sündigen‘ Affekte wagen.“ Und darum geht’s: Die traditionelle christliche “Sündenlehre” ist nicht in Mode. Entspannte Betrachtung zeigt aber, dass sie sehr plausible und relevante Empfehlungen zur Selbststeuerung enthält: Jede der sogenannten “Todsünden” wurzelt in positiven Kräften, Bedürfnissen oder Trieben von lebensnotwendiger Bedeutung. Diese Kräfte sind Teil der Schöpfung und unseres innersten Wesens und sie bedürfen der Entwicklung und Gestaltung. Die „GCL-Vernetzungsinitiative für heilende und pflegende Berufe“ möchte sich in den nächsten Jahren diesen “Schöpfungsgaben mit Entgleisungspotenzial” mit den Mitteln unserer ignatianischen Spiritualität zuwenden und 2026 mit dem Neid anfangen. Mit Wahrnehmungsübungen, biblischen Entwicklungsgeschichten, kurzen Impulsen, Besinnung und Austausch wird nach der Empfehlung “Prüft alles, das Gute behaltet!” eine “Unterscheidung der Geister” versucht. Mehr dazu auf der GCL-Website www.gcl.de unter Veranstaltungen.
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Die GCL beim Katholikentag in Würzburg
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„Hab Mut, steh auf!“, unter diesem Leitwort steht der Katholikentag vom 13.-17. Mai 2026 in Würzburg. Die GCL ist wieder gemeinsam mit den ignatianischen Frauenorden Congregatio Jesu, Helferinnen und Missionarinnen Christi auf der Kirchenmeile an einem eigenen Stand präsent. Wir freuen uns, wenn Sie uns dort besuchen – oder den Stand als Treffpunkt angeben, wenn Sie sich mit Freunden verabreden. Sie werden auf jeden Fall immer jemand von der GCL dort antreffen! Am Freitag, 15. Mai, um 18.30 Uhr gibt es einen ignatianisch geprägten Gottesdienst mit Bischof Franz-Josef Overbeck und Gunnar Bauer SJ, der musikalisch gestaltet wird von der paraguayischen Gruppe „Sonidos de la Tierra“. Eine Übersicht über alle von der GCL (mit-)gestalteten Angebote gibt’s nach Ostern auf unserer Website. www.gcl.de
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„Langer Atem lohnt sich.“
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Persönliche Eindrücke von der 6. Synodalversammlung
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Ursula Becker, Winfried Quecke, Maria Boxberg und Bischof Franz-Josef Overbeck bei der 6. Synodalversammlung in Stuttgart
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Sechs Jahre lang war GCL-Mitglied Ursula Becker als gewählte Delegierte des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) beim Gesprächsforum Synodaler Weg mit dabei. Er wurde mit der 6. Synodalversammlung vom 29. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart beendet. Welche persönlichen Eindrücke nimmt sie von dieser Versammlung mit?
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Ursula, mit welchem Gefühl bist Du zur 6. Synodalversammlung gefahren?
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Ursula Becker: Um es direkt zu sagen: Ich wäre am liebsten nicht nach Stuttgart gefahren. Was soll da noch passieren? Die Texte, nur zum Teil gemeinsam beschlossen, für uns Frauen hat sich nichts bewegt. Die Presseberichte vorher schon negativ. Also was soll das noch bringen?
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Hat sich dieses Gefühl bestätigt?
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Ursula Becker: Nein, denn die erste Überraschung war die durchweg herzliche Begrüßung und die Freude, sich wieder zu sehen. Es fühlte sich wie ein großes Familientreffen an. Das Gegeneinander von „die Bischöfe“ und „die Laien“, ist sozusagen zu einer bunten Mischung geworden und hat das Lagerdenken spürbar aufgeweicht. Dazu hat es sechs Jahre gebraucht, in denen wir miteinander gearbeitet, gestritten und gelitten haben. Durch all das ist die überwiegend persönliche Empathie nicht verloren gegangen.
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Brauchte es dafür so lange Zeit, sechs Jahre? Ursula Becker: Ich möchte sagen, wir kamen jeweils aus anderen Welten. Die Bischöfe waren schockiert und ratlos wegen der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie, die die schrecklichen Verbrechen an Kindern und Jugendlichen durch Priester offen legte. Um überhaupt weiter zu gehen, brauchten die Bischöfe das ZdK, sie waren auf die Laien angewiesen. Das war keine einfache Ausgangslage, um Vertrauen wachsen zu lassen. Das zeigte sich schon am Beginn, denn den Bischöfen musste das Thema „Frauen“ als ein eigenes Forum abgerungen werden.
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Kommen wir zum Ablauf der 6. Synodalversammlung zurück, wie ging es diesmal los?
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Ursula Becker: Zu Beginn der Synodalversammlung lautete die erste persönliche Frage: Was soll für mich in diesen Tagen deutlich werden? Ich notierte für mich: Gemeinschaft aus dem Glauben an den Schöpfer Gott leben und immer wieder neu aufbrechen. Daran schloss sich ein Austausch in Kleingruppen an: Rückblick auf den bisherigen Synodalen Weg. Diese Runde war geprägt von Stille, dem Hören der einzelnen Statements, Gebet.
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Kannst du etwas zu den Statements aus der Kleingruppe sagen? Ursula Becker: In meiner Kleingruppe sagten alle, dass sie für sich sehr viel Bestärkung für den Glauben mitgenommen haben. Und das trotz der großen Kritik an den offengebliebenen Themen, die natürlich auch genannt wurden.
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Wie ging es dann weiter? Ursula Becker: Der Freitagmorgen stand dann ganz im Zeichen vom Ausgangspunkt des Synodalen Weges: der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs, gefolgt vom Stand der Umsetzung der Beschlüsse. Hierzu gab es viel Redebedarf. Es gab natürlich auch die kontroversen Debatten, wie aus den früheren Synodalversammlungen, mit Geschäftsordnungs-Anträgen, Rede und Gegenrede, die sich besonders an der zukünftigen Zusammensetzung der Synodalkonferenz entzündeten. Mit der Synodalkonferenz soll der Synodalen Prozess auf Dauer gestellt werden. Der vorliegenden Satzung fehlt nur noch die Zustimmung aus Rom.
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Gab es auch geistliche Impulse im Laufe der Tage? Ursula Becker: Am Donnerstagabend fand sehr verspätet von 22.15 bis 23.15 Uhr ein Abendgebet in der Kirche St. Fidelis statt, am dem ganz viele noch teilnahmen. Die geistlichen Impulse und Gottesdienste durchzogen spürbar die ganze Synodalversammlung als Grundlage unseres Ringens und Handelns.
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Oft gibt es bei wichtigen Konferenzen ein aussageschweres Abschlussdokument, wie was das am Ende der Synodalversammlung? Ursula Becker: Auch hier gab es eine Erklärung mit dem Titel: „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“. Allen war bei dieser Debatte um die Erklärung bewusst, wir sind nicht fertig und werden es wohl auch nie, weil Kirche sich immer verändern muss, auch wenn es für manchen viel zu lange dauert.
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Wie lautet dein persönliches Fazit? Ursula Becker: Es lohnt sich mit langem Atem, viel Kraft und Vertrauen auf die Geistkraft Gottes zu setzen, mich mit meiner vorgefestigten Haltung in Frage stellen zu lassen, nach Gemeinsamkeiten zu suchen und vor allem, den Respekt voreinander nicht zu verlieren. Wer sich genauer informieren möchte, kann sich den Flyer "Der Synodale Weg – Beschlüsse und Ergebnisse" unter kontakt@synodalerweg.de bestellen. Er ist auch als PDF-Datei auf der Internetseite www.synodalerweg.de unter Dokumente, Reden und Beiträge verfügbar.
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Interview: Gerlinde Knoller
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Save the date: Gesamttreffen 2027 Das nächste GCL-Gesamttreffen wird vom 8. bis 10. Okt. 2027 wieder in Schwäbisch Gmünd stattfinden. Es lohnt sich, den Termin schon mal im Kalender zu notieren!
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Karwoche – für junge Leute bis 35
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Junge Leute bis 35 Jahre sind auch in diesem Jahr eingeladen zu einer gemeinsam gestalteten Karwoche und Ostern in St. Michael, München – ein gemeinsames Angebot von GCL und St. Michael.
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02.–05. April 2026 (Gründonnerstag bis nach der Osternacht)
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Einzelexerzitien (6 Tage) im Kloster Huysburg
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Begleitung: Christoph Kohl, Speyer Cordula Leidner, Bad Klosterlausnitz
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Huysburg 2, Dingelstedt, 38838
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Einzelexerzitien für Männer 5 Tage mit AIKIDO-Elementen
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AIKIDO ist ein Übungsweg der Körper und Geist entwickelt. Die langsamen, harmonischen Bewegungen mit dem Holzschwert “Bokken” können symbolhaft für die Dynamiken und Themen des Lebens stehen.
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17.–21. Juni 2026 Berg Schönstatt 8, Vallendar, 56179
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“Bibel – Berge – Männer” Pilgern in den französischen Alpen
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Wir laden Männer jeden Alters ein zur Begegnung untereinander, mit der Stille, der Natur, den Bergen, mit Gestalten der Bibel – mit Gott. Ausgehend von einem Exerzitienhaus nahe Grenoble werden wir kleine bis mittlere Tagestouren in den Bergen unternehmen.
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Exerzitien für Einsteigerinnen und Einsteiger im Kloster Nette
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Begleitung: Sr. M. Rita Niehaus, Osnabrück Roberto Piani, Osnabrück
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Für alle, die über das Angebot der GCL für junge Leute informiert bleiben wollen, gibt es den #gottsuchen-Newsletter. Der Newsletter ist sicher auch für Regionalleitungen und Mulitplikator:innen in der GCL interessant.
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