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Liebe Leserin, lieber Leser,
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der erste Herbststurm ist über uns hinweggefegt, die Uhrzeit steht wieder auf Winter (– manche sagen: Die Uhren gehen wieder richtig), und wenn wir auf den Sommer zurückblicken, stellen wir fest: Es gibt in diesem Herbst-Newsletter nicht viel "zurückzuschauen", denn es war Sommer und auch die GCL hat für eine Weile Urlaub gemacht – mit Ausnahme unseres Kirchlichen Assistenten, P. Gunnar Bauer SJ, der in Rom die Arbeit mit dem Vergnügen verbinden konnte. So fassen wir uns heuer etwas kürzer und machen auf einige Themen und Veranstaltungen aufmerksam, die vor uns liegen.
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Unser ignatianisch geprägter Blick auf das Leben erlaubt kein "Wegschauen", sondern fordert ganz im Gegenteil ein bewusstes Hinschauen auf alles, was ist. Die Auseinandersetzung mit den drängenden Themen unserer Zeit, die GCL spricht auf ihren Welttreffen von "Frontiers" – "Grenzen", gehört zum Selbstverständnis unserer Gemeinschaft. Das wird auch in einigen unserer Veranstaltungen im kommenden Jahr deutlich, in denen wir auf unterschiedliche Weise nach unseren persönlichen Antworten im Glauben suchen: Wie wollen wir als Christinnen und Christen in dieser Zeit leben und handeln, in der tatsächlich immer mehr Grenzen sichtbar werden.
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Wir freuen uns, dass Sie uns über diesen Newsletter weiterhin begleiten – und wie immer gilt: Bleiben Sie darüber mit uns in Kontakt, lassen Sie uns auch gerne wissen, wenn es aus Ihrer GCL-Region etwas zu berichten gibt oder Sie bestimmte Wünsche zu Inhalten haben.
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Gerlinde Knoller und Martina Jung
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Du zeigst mir den Weg zum Leben
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Du zeigst mir den Weg zum Leben Du sättigst meine Seele und gibst mir immer wieder Kraft und Antrieb. Ob die Kraftquelle stimmt, spüre ich daran, was sich in mir regt. Meine Gefühle, Bewegungen, Sehnsüchte und Impulse zeigen mir die Richtung: Den Weg zur Freiheit, zur wahren Freude, zur Fülle des Lebens. Text: Ruth Helfrich Foto: Matthias Helfrich
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7 Monate Such-Weg angesichts der Krisen der Welt
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„Krisen in der Welt. Unser Glaube. Und ich?“ Unter dieser Fragestellung wird ein 7-Monate-Such-Weg stehen, den die GCL von Februar bis August 2026 anbietet. Er besteht aus Treffen in Präsenz (19. bis 22. Februar 2026 und 31. Juli bis 11. August 2026 jeweils im Ukama-Zentrum in Nürnberg), einem persönlichen Weg mit monatlichen Zoom-Abenden (Austausch und Impulse) und einem persönlichen Experiment (Begegnung mit Realitäten, die sonst nicht zum eigenen Alltag gehören). Dieser gemeinsame Unterscheidungsweg, inspiriert von der ignatianischen Spiritualität, soll dazu einladen, sich gegenseitig dabei zu unterstützen, eine persönliche Antwort auf die Krisen und Herausforderungen unserer Welt zu finden, Handlungsspielräume zu erkennen und entsprechende Entscheidungen zu treffen und zu vollziehen. Geleitet wird dieser Such-Weg von Daniela Frank, Veronika Jodlbauer und Patrick Jutz.
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Mehr vom Leben – Menschen hinter der Abendreihe
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Die Abendreihe "mehr vom Leben" für junge Erwachsene – fünf offene Abende zu Themen der ignatianischen Spiritualität – wird aktuell in München und Mainz angeboten. Schon an mehreren Orten in Deutschland sind aus dieser Abendreihe Gruppen junger Menschen entstanden, die sich nun regelmäßig treffen, um Glaubens- und Lebenserfahrung miteinander zu teilen.
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In diesem Video-Impuls (auf das Bild klicken, der Link führt zu YouTube) erzählt das "Mehr-vom-Leben"-Team aus München über die persönlichen Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung der Abendreihe.
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Aufbäumen für die Schöpfung
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„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
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Dieser 500 Jahre alte Satz berührt auch heute noch tief und erinnert an unser Vertrauen in Gottes großen Plan sowie an unsere Dankbarkeit für die Fülle der Mutter Erde. Im kommenden April möchte die GCL-Arbeitsgruppe für Sozialökologische Transformation diese Botschaft lebendig werden lassen und die Vision eines Gemeinschaftswaldes verwirklichen – als aktives Zeichen unserer Hoffnung. Zur Baumpflanzaktion von 24.-26.April 2026 im Herzenswald Schmitten wird herzlich eingeladen. Gemeinsam wollen sich die Teilnehmer:innen dem Thema Baum – unter, neben und vielleicht auch auf Bäumen – auf eine spirituelle Weise nähern. Dabei soll es darum gehen, sich als Teil der Natur zu erleben und die Verbundenheit mit allem Lebendigen zu spüren.
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Das Wochenende im einfachen Stil eines Selbstversorgerhauses wird gestaltet mit ökospiritueller Meditation, Körpergebet und Tanz, Gottesdienst und Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, sich als Teil von Gottes Schöpfung und Gemeinschaft zu erleben. Ruth Helfrich, Mitglied der Arbeitsgruppe für Sozialökologische Transformation, lädt ein: „Wir freuen uns auf kräftige Arme beim Pflanzen und sind dabei offen für spirituelle Momente in der Schöpfung.“
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Große Exerzitien im Alltag – ein ökumenisches Projekt
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Bild © www.grosse-exerzitien-im-alltag.ch
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„Gott einen Ort sichern“ - unter diesem Leitwort, inspiriert von der französischen Mystikerin und Poetin Madeleine Delbrêl, steht ein ökumenisches Projekt von „Großen Exerzitien im Alltag“.
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Es wird angeboten von Hildegard Aepli (St. Gallen). Diese Alltagsexerzitien laden vom 16. November 2025 bis Pfingsten 2026 dazu ein, einen spirituellen Weg zu gehen. Die GCL in Deutschland sieht dieses Projekt auch als Chance, über Landesgrenzen hinaus christliches Leben und Kirche erlebbar zu machen. Wenn möglich, kann man sich in dieser Zeit in einer (Online-)Gruppe zum Austausch und zur Bestärkung treffen.
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Wer Interesse an einem Online-Austausch hat, kann sich melden bei assistenz.vorstand@gcl.de. Auch in einigen GCL-Diözesan-, oder Regionalgemeinschaften wird so eine Austauschgruppen angeboten. Das Begleitbuch «Gott einen Ort sichern» unterstützt den Weg mit täglichen Impulsen. Es kann hier bestellt werden. Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf: https://www.grosse-exerzitien-im-alltag.ch
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GCL-Initiative Bildung und Erziehung
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Pädagogen und Pädagoginnen, ob in der Schule oder an anderen Wirkungsorten, stehen heute besonderen Herausforderungen gegenüber: größer werdende Klassen, eine Schülerschaft, in der für viele die Muttersprache nicht Deutsch ist, fordernde Eltern und immer wieder der Faktor zu wenig Zeit.
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Die GCL führt Pädagoginnen und Pädagogen verschiedener Gruppen zusammen zu einem Netzwerk, das sich, von der ignatianischen Spiritualität geleitet, gegenseitig stützt und stärkt. Die „GCL-Initiative Bildung und Erziehung“ (früher „Vernetzungsinitiative Ignatianische Pädagogik“) gibt Pädagogen und Pädagoginnen der unterschiedlichen Berufsgruppen Raum zur Begegnung und zum Austausch, zur Reflexion der eigenen Arbeit und Anregungen zum Weitergehen. Dies soll in regelmäßigen Online-Abenden und in zwei Präsenztreffen im Jahr geschehen.
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Beim jüngsten Online-Abend unter dem Titel „From Busy to Balanced“ ging es um den Blick auf die eigene Weise, mit Zeit und Zeitnot umzugehen. Das Thema wurde erschlossen in Einzelreflexionen, Austausch mit Kollegen/innen, einer Bibelbetrachtung und Impulsen.
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Beim Katholikentag 2026 in Würzburg (13. bis 17. Mai 2026) bietet die Initiative einen Workshop an zum Thema „Meinen Alltag in Schule und Erziehung mit Gott leben - Ignatianische Impulse für mehr pädagogische Wirksamkeit".
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Mehr Informationen und Ansprechpartnerinnen zur „GCL-Initiative Bildung und Erziehung“ unter www.gcl.de
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GCL beim "Jubilee of the Youth" in Rom
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20 GCLer:innen aus 17 verschiedenen Ländern haben sich vom 28. Juli bis 4. August zum Weltjugendtag im Heiligen Jahr in Rom getroffen. Junge Erwachsene zwischen 20 und 30 aus fünf Kontinenten, begleitet vom ‚World Youth Team‘ des GCL-Weltvorstands, Daphne Ho aus Honkong und Inji Fayez aus Ägypten, und mir, der ich die Gruppe auf diesem Abenteuer als Jesuit und Kirchlicher Assistent der GCL Deutschland begleiten durfte.
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Und was das für ein Abenteuer war! Eine Woche voller Begegnungen und Zusammensein mit neuen Menschen, die aus ganz verschiedenen Ländern, Kulturen und persönlichen Verhältnissen kommen und doch eine Sprache sprechen und miteinander verbunden sind. Durch den christlichen Glauben, die Katholische Kirche, das ignatianische Charisma und die weltweite Gemeinschaft der GCL. So waren wir acht Tage lang gemeinsam in Rom unterwegs, zusammen mit über einer Million Jugendlicher und junger Erwachsener, die Rom mit ihrer Energie und ihrer Freude am Glauben in dieser Woche zum Ort eines christlichen Jugendfestivals machten.
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Wir hatten ein abwechslungsreiches, schönes, intensives und sehr ignatianisches Programm in der Heiligen Stadt, welches seinen Höhepunkt am am Wochenende mit einer Gebetsvigil am Samstag-Abend und dem Abschlussgottesdienst am Sonntag mit Papst Leo XIV fand. Dazu versammelten sich alle Teilnehmer:innen des Jubilee of Youth auf einem großen Gelände ausserhalb der Stadt.
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Es war ein besonderes Erlebnis, dort zusammen mit über einer Million junger Menschen zu beten, zu singen, mit dem Papst Gottesdienst zu feiern und die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Und auch diesen besonderen Moment haben wir im Stile einer GCL-Gruppe gestaltet: Spät am Samstagabend, als es schon dunkel war und um uns herum immer noch laut und fröhlich und niemand schlafen konnte und wollte, haben wir uns zu kleinen Austauschgruppen zusammengesetzt und diesen Moment gemeinsam im Gebet als Gemeinschaft verbracht.
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So konnten wir am Ende einer Woche voller Begegnungen und Gebet, voller Freude am gemeinsamen Glauben und voller Erfahrungen des Zusammenhalts als Gruppe sehr müde und sehr dankbar die Heilige Pforte durchschreiten.
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Einen ausführlichen Bericht dieser Woche können Sie im nächsten GCLintern lesen oder schon jetzt hier auf unserer Homepage.
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Wir laden zum vorläufig letzten Vortrag unserer Abendreihe "Ignatianisch leben heute" ein. Pater Bernd Franke wird uns adventlich auf geistliche Aspekte des Älterwerdens einstimmen.
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02.12.2025, 19:30 - 21:30 Uhr
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per Zoom, Anmeldung: kurse@gcl.de
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Jahreswechsel für Junge Erwachsene
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Auf das Vergangene zurückblicken, das Neue begrüßen, Stille und Natur, Feiern und Gemeinschaft erleben …
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29. Dezember 2025 - 2. Januar 2026
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Abschied und Trauer in geistlicher Begleitung, Seelsorge und Beratung
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Referent:innen: Dr. Sabine Holzschuh und Dr. Wolfgang Holzschuh begleiten seit mehr als 25 Jahren Menschen in Trauer, und geben Fortbildungen für Trauerbegleiter:innen.
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Baumpflanz-Aktion des SOET-Teams
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Die GCL-Arbeitsgruppe für Sozialökologische Transformation lädt ein, die Vision eines Gemeinschaftswaldes zu verwirklichen – als aktives Zeichen unserer Hoffnung
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